Astronomische Vereinigung Lilienthal e.V.

Info zum Vortrag am 08.06.2017

 

Donnerstag, 08.06.2017  19:30 - Vortrag

Das Galaxienfenster -
Faszinierende Aus- und Einblicke

Referent: Gerald Willems (AVL)

AVL-Vereinsheim und Sternwarte, Wührden 17

 

Zusammenfassung


Das Galaxienfenster
Was bitte sollen wir uns unter diesem Begriff vorstellen, mag sich der eine oder andere bei dieser Überschrift fragen. Ein Fenster, in das man hineinsieht oder eines, wodurch man hinaussieht, könnte eine weitere berechtigte Frage sein. Nun, beides könnte zutreffend sein.
Galaxien sind in ungeheurer großer Zahl und in vielfältigen Erscheinungsformen zu finden. Dazu müssen wir allerdings aus unserer Milchstraße hinaus in die wirklich großen Tiefen des Kosmos blicken. Da unsere Heimatgalaxie selber nahezu undurchsichtig ist, finden wir zu den Zeiten, in denen Sie den Nachthimmel beherrscht, kaum diese "scheuen Vertreter ihrer Art". Der Sommer ist ganz klar die Zeit, in der unsere Milchstraße den Himmel beherrscht. Staubwolken und Gasnebel verhindern die Sicht in die Tiefen - im Winter ist es ähnlich. Da blicken wir zwar nur auf die Randgebiete der Milchstraße, aber auch dabei beherrschen Gasnebel und Staub den Nachthimmel.
Es sind also Frühling und Herbst, die uns einen freien Blick in die Tiefen ermöglichen. Die Regionen, die nicht von unserer eignen Heimatgalaxie verdeckt werden, nennt man tatsächlich das Galaxienfenster. Und so gibt es auch nicht nur eines davon, es gibt zwei. Nämlich das Galaxienfenster im Frühling und das im Herbst.
Wie man sich diesen freien Blick vorstellen kann, soll in diesem Vortrag erläutert werden. Anhand zahlreicher Aufnahmen und Grafiken werden die Verhältnisse beschrieben. Dabei soll auch beschrieben werden, wie jeder selber erste Schritte bei der Beobachtung von nahen Galaxien tun kann.
Wer Interesse hat, ist herzlich eingeladen. Am Donnerstag, den 8. Juni um 19:30 Uhr in unserem Vereinsraum in Wührden.
Wir, die Mitglieder der Astronomischen Vereinigung Lilienthal, würden uns freuen Sie bei uns zu sehen.

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Text und Grafik: G. Willems