Margarethe und Jürgen Rapke, Bericht von der SOFI

Margarethe und Jürgen Rapke, Bericht von der SOFI

Unsere Türkei-Reise vom 26.03. – 02.04.06 mit der AVL war geprägt von Highlights.
Ein ganz besonderes Highlight war die wunderbare Gruppe.
Keine Missstimmung trübte die Woche. Spätestens abends trafen die „Astronomiker“ zusammen, gut versorgt, und da konnten schon mal Tränen fließen.

Tränen traten auch mir in die Augen bei dem größten Highlight (besser: „Downlight“), als bei der wunderbaren Sonnenfinsternis der Diamant aufblitzte und die Venus leuchtend am Mittagshimmel stand. Am fast menschenleeren Strand – abseits vom Getriebe in Side – berührte das Naturschauspiel Jürgen und mich und ließ uns (nicht nur auf Grund der sinkenden Temperaturen und des zunehmenden Windes) eine Gänsehaut wachsen.

Eine Gänsehaut anderer Art spürten wir zeitweise bei unseren Ausflügen, die wir mit Begleitung oder auch allein nach Side–Stadt oder per Mietauto (haarsträubend!!!) ins Taurus-Gebirge unternahmen – wahre Highlights geschichtlicher und landschaftlicher Art!
Nach dem Gang durch das Antike Side erfahren Waltraud, Jürgen und ich in der Großen Therme, wie still es mitten in Side sein kann, während Margreth und Ute sich stärken.

Nachdem wir auf dem Weg nach Altinkaya den Wegelagerern ausreichend Passiergeld gezahlt, diverse „Führer“ abgeschüttelt, uns noch mehr Verkaufsbelästigungen erwehrt, auf die Besichtigung der Ruine des Theaters von Selge auf Grund erneuter Wegegebühren verzichtetet hatten, genossen Christa, Eugen, Jürgen und ich die Köprülü-Schlucht in der Nähe.

In der fast menschenleeren, in einem Pinienwald verborgenen Ruinenstadt Lyrbe (Seleukia) bestaunten wir völlig ungestört die Reste des Säulenumgangs um die wohl am besten erhaltenen Agora Kleinasiens.
Ich könnte noch viele Höhepunkte aufführen, z.B. unsere Fahrt mit Christa und Eugen nach Antalya, wo uns der idyllische Charme der engen Gassen der Altstadt, darüber die imposante Burganlage hoch über dem Meer gefangen nahm, oder unsere Tour zu zweit durch die wilde Landschaft weit oberhalb von Seleukia.
Trotz aller fehlender Wegweiser, mehrfacher Irrwege, Straßensperren durch nicht aus der Ruhe zu bringende Ziegenherden (die erfreulicherweise kein Passiergeld forderten!!!) fanden wir schließlich doch noch aus der Einsamkeit der Gebirgswelt heraus und erreichten mit dem letzten Tropfen Benzin wohlbehalten unser Hotel.

Nur wenige Highlights sind hier aufgeführt, aber eins steht fest: Mit der AVL-Reise haben wir ins Schwarze getroffen:
Die Sofi hat uns Flügel wachsen lassen.

M. und J. Rapke

Erläuterungen

Konferenz der Astronomiker / so gut versorgt ... / da können schon mal Tränen fließen /    Vorbereitungen für das Naturschauspiel bseits vom Getriebe in Side / Side – vor der Rückwand des Kaisersaals und der Bibliothek / Margret und Ute stärken sich / in der Köprülü-Schlucht / die Ruinenstadt Lybre (Seleukeia) / die wohl am besten erhaltene Agora Kleinasiens in Lyrbe / Die Sofi hat uns Flügel wachsen lassen

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