Bundesweiter Astronomietag 2021: Ausflug in die Kraterlandschaften des Mondes

Bundesweiter Astronomietag 2021: Ausflug in die Kraterlandschaften des Mondes

Ort: Online

Wir laden Sie herzlich zum Bundesweiten "Tag der Astronomie 2021: Ausflug in die Kraterlandschaften des Mondes" ein.
Hier ist die Anleitung zum Umgang mit Zoom: Anleitung-Zoom

Abbildung 1: Motto des Astronomietags 2021 am 20. März
Abbildung 1: Motto des Astronomietags 2021 am 20. März

Der Astronomietag wird jährlich von der Vereinigung der Sternfreunde e.V. (VdS) in Deutschland ausgerufen und koordiniert. Der erste Astronomietag fand am 23. August 2003 zum Anlass der damaligen Mars-Opposition statt, die sogar noch etwas eindrucksvoller war, als die vom letzten Jahr. Inzwischen ist der Termin in den März/April eines jeden Jahres gerutscht, was allerdings die Beobachtung von Planeten erschwert. Daher gibt es seit letztem Jahr zwei Astronomietage pro Jahr, die im Frühjahr und Herbst jeweils stattfinden sollen. Der AVL kommt dies insoweit entgegen, weil wir traditionell im Herbst zur „Nacht der Teleskope“ aufrufen, was sehr gut mit diesem Termin kombiniert werden kann und uns die Terminfindung erleichtert.

Am 20. März ist es daher wieder soweit: der erste Astronomietag des Jahres steht vor der Tür. An diesem Tag bieten Sternwarten, Vereine, Planetarien, Forschungsinstitute und Amateurastronomen normalerweise zahlreiche Aktivitäten an, damit jeder einmal den Sternhimmel live erleben kann. Dies ist aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie nach wie vor leider nicht möglich. Die AVL möchte aber ihre Aktivitäten nicht wie im letzten Jahr komplett herunterfahren, sondern an diesem Tag in jedem Fall etwas anbieten. Wir werden daher den Astronomietag online ermöglichen: Zoom. Über diesen Zoom-Link werden wir über den aktuellen Sternenhimmel berichten sowie einen Vortrag zum Mond präsentieren, durch unser Vereinsmitglied Ernst-Jürgen Stracke.

Abbildung 2: Schroeter-Tal und -Rille bzw. Vallis Schroteri (Quelle: Kai-Oliver Detken)
Abbildung 2: Schroeter-Tal und -Rille bzw. Vallis Schroteri (Quelle: Kai-Oliver Detken)

Dies passt zu dem offiziellen Thema des Astronomietags, der dieses Mal unter dem Motto „ein Ausflug in die Kraterlandschaft des Mondes“ steht. Unser kosmischer Nachbar wurde deshalb gewählt, weil man ihn auch ohne optische Hilfsmittel oder mit dem Fernglas notfalls von zu Hause aus betrachten kann. Was man auf dem Mond mit größeren Brennweiten (in diesem Fall waren es 2.800 mm) erkennen kann, soll die Abbildung 2 an dem Beispiel des Vallis Schroeteri zeigen. Das Schroeter-Tal mit einer Breite von 6-10 km ist eine bemerkenswerte Rille mit Ausrichtung zum Norden hin, die sich dann zum Westen hinbewegt. Die Rille beginnt 25 km nördlich vom Krater Herodoctus, der auch Cobrakopf genannt wird. Der hellste Krater unterhalb des Cobrakopfes wird Aristarchus genannt und besitzt mächtige Strahlen. Dieser Krater enthält auch einen kleinen Zentralberg, der ebenfalls auf dem Bild zu erkennen ist. Ganz schwach ist der Krater Prinz zu erkennen, der von Lava ausgefüllt wurde. Es lohnt sich daher auf jeden Fall an diesem Tag das Wetter und unsere Webseite im Auge zu behalten.

 Das offizielle Plakat von der VdS für den Astronomietag können Sie hier vorab schon einmal herunterladen.

Und noch ein Hinweis zum Umgang mit Zoom: In vielen Fällen ist es sinnvoll, den Zoom-Client herunterzuladen und zu installieren!

Text und Bild: Dr. Kai-Oliver Detken

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