Nebel

IC405 und IC410 im Fuhrmann

Das bekannte Wintersternbild des Fuhrmanns, lateinisch "Auriga", beherbergt nicht nur den vierthellsten Stern des von der nördlichen Hemisphäre der Erde sichtbaren Himmels, Capella, sondern auch eine Vielzahl interessanter Sternhaufen und Nebel. Bereits mit einem kleinen Fernglas sichtbar sind zum Beispiel die offenen Sternhaufen M 36, M 37 und M 38.

Im Grenzgebiet zwischen Stier und Perseus

Die Region im Grenzgebiet zwischen Stier und Perseus. Abgebildet ist hier ein 17,8° x 9,5° großes Feld. Das Bildzentrum liegt ziemlich genau auf der Grenze der beiden Sternbilder. Abweichend von der üblichen Darstellungsweise befindet Norden sich hier links (PW=83°).  Auf den ersten Blick erkennt man zwei dominierende Objekte.

Katzenpfotennebel (NGC 6334)

Im unteren Teil des Sternbilds Skorpion befindet sich das Objekt des Monats, der Katzenpfotennebel. Seine Form erinnert an eine Bären- oder Katzenpfote, die ihm seinen Namen gibt. Der rot gefärbte Emissionsnebel mit der Nummer NGC 6334 hat eine Entfernung von 5500 Lichtjahren und besteht überwiegend aus ionisierten Wasserstoffatomen.

M 17, der Omeganebel

Der Omeganebel (NGC 6618) trägt im Messier-Katalog die Nummer 17 und ist eine helle HII Region im Nordteil des Sternbilds Schütze. Unter guten Bedingungen ist er schon mit dem bloßen Auge als schwacher Fleck erkennbar.

M 97 und M 108 - ein ungleiches Paar beim Großen Wagen

Der Große Wagen ist sicher das bekannteste Himmelsobjekt, das jeder Sternfreund nahe dem Himmelspol findet. Nicht jedem Interessierten aber ist klar, dass er gar kein eigenes Sternbild ist, sondern Teil des Sternbildes Große Bärin (Ursa Major).

M1, der Krebsnebel im Stier

Aus mehreren übereinstimmenden Berichten aus dem Jahr 1054 wissen wir von einem damals neuen, sehr hellen Stern im Sternbild Stier, der für einige Wochen sogar mit bloßem Auge am Taghimmel zu sehen war.

M16, der Adlernebel in der Schlange

In den Monaten ab August ist es ein Erlebnis, von dunkler Region aus den Blick Richtung Zenit zu lenken und das leuchtende Band der Milchstraße zu verfolgen.

M20, der Trifidnebel im Sternbild Schütze

Noch steht bei uns das Sommerdreieck mit Deneb im Schwan, Vega in der Leier und Atair im Adler hoch am Himmel, deutlich ist die Milchstraße zu erkennen.

M27 im Sternbild Füchschen

M27, der sogenannte Hantelnebel, ist mit 8 Bogenminuten Durchmesser ein Paradeobjekt der planetarischen Nebel.

M76 im Sternbild Perseus

Der sogenannte Korkenziehernebel oder Kleiner Hantelnebel im Sternbild Perseus.
Schwacher planetarischer Nebel, scheinbare Helligkeit: 16 m

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